Gertie Bingham ist Witwe und lebt in einem Vorort von London. Gemeinsam mit ihren Mann betrieb sie eine wunderbare Buchhandlung und eine ebenso beliebten Buchclub.

Nach seinem Tod meint Gertie, dass sie die Buchhandlung in jüngere Hände Hände geben sollte und wegziehen, zuviel erinnert sie hier an das erfüllte Leben mit ihrem Mann. Nur ihr Hund Hemingway lebt mit ihr.

Aber so einfach ist es nicht. 1938 brodelt es in Europa und alle haben Angst vor Hitler. Eines Tages wird Gertie von einem engen Freund, der Juden aus Deutschland herausholt, gebeten ein Mädchen von 14 Jahren aufzunehmen. Spontan sagt sie zu. Sie ist von ihrer eigenen Courage überrascht, hat sie doch selbst nie selbst Kinder gehabt.

Hedwig Fischer, kurz Hedi genannt, kommt zu ihr. Es klappt gar nichts. Hedy ist schüchtern und zurückhaltend. Gerties Bemühungen verlaufen im Sande. Erst als sie ihre jüngste Assistentin mit Hedy bekannt macht, taut diese auf. Im Verlauf des Buches nähern sich Hedy und Gertie an.

Hedys restliche Familie bleibt verschollen. 

Im Nachbarhaus zieht eine junge Frau mit ihrem Sohn Billy ein. Billy erwist sich als Sonnenschein und hat so manche spannende Idee. 

Nach Beginn des Krieges wird London massiv bombadiert. In der Buchhandlung gibt es gewissermaßen einen Schutzraum. Damit es dort nicht ganz so ängstlich zugeht, wird der Buchclub wiederbelebt. Auf Billy´s Idee hin gibt es sogar einen Kinderbuchclub.

Als die Buchhandlung nach einem Bomenangriff ausbrennt, sind es die vielen Menschen, die diesen Ort schätzen und ihn instand setzen.

So ziehen die Jahre dahin bis zum Kriegsende.

Es gibt so einige Nebenfiguren, die so wunderbar englisch sind und auch den Charme des Buches ausmachen. Der Buchclub spiel allerdings nur eine untergeordnete Rolle.

Die Geschichte über Mut, Stärke, Liebe und Hoffnung ist ein herrliches Leseerlebnis

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